Natur & Landschaft

Zwei Nationale Naturlandschaften – eine Biosphärenregion

Mit dem Biosphärenreservat "Niedersächsische Elbtalaue" und dem Naturpark "Elbhöhen-Wendland" befinden sich gleich zwei Nationale Naturlandschaften in direkter Nachbarschaft an der Elbe. Sie bilden zusammen die Biosphärenregion Elbtalaue-Wendland und damit eine einzigartige Vielfalt von norddeutschen Landschaften auf der Geest und in der Marsch. Die Bandbreite reicht von ganz trockenen Standorten wie Sandtrockenrasen und Binnendünen bis zu frischen Wiesen und den verschiedenen Gewässern im Elbdeichvorland. Hier finden Sie Informationen zur Biosphärenregion  www.elbtalaue.niedersachsen.de sowie zum Naturpark Elbhöhen Wendland.

Grüner leben im Urlaub

Spaziergänge im Herbstwald, mit Rückenwind den Elbdeich entlangradeln, auf einen heißen Tee einkehren … Die unberührte Natur entlang der Elbe und in ihren Auen bietet einen unschätzbaren Rückzugsort für Menschen, Tiere und die Umwelt. Ob es um die Wahl der Unterkunft, die An- und Abreise oder Ausflüge in die Umgebung geht, hier gibt es zahlreiche Möglichkeiten, um sich auf nachhaltige Weise zu erholen. So haben sich die zertifizierten Partnerbetriebe der UNESCO-Biosphärenreservate der Nachhaltigkeit verschrieben. Hier finden Sie alles Wissenswerte, um die einzigartige Natur der Region auf verantwortungsvolle Weise zu erleben!

Die Informationseinrichtungen im Biosphärenreservat

Bild: A. Tamme

Viele Naturschönheiten und besondere Eindrücke können Sie nur draußen in der Natur erleben. Dennoch helfen Ihnen die verschiedenen Informationseinrichtungen im Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue, die Region noch besser zu verstehen. Hier erhalten Sie Hintergrundinformationen zum Biosphärenreservat sowie Tipps für Touren durch die Elbtalaue. Dabei verfügt jede Einrichtung neben allgemeinen Informationen auch über einen besonderen Schwerpunkt. Hier erhalten Sie einen Überblick über die Informationseinrichtungen im Biosphärenreservat.

Findlingsring Bleckede Breetze

Im Findlingsring stoßen Sie auf die „schweren Jungs aus Skandinavien", die Findlinge, die vor vielen tausend Jahren in mehreren Kaltzeiten vom Eis in die Elbtalaue transportiert wurden. Manche sind grob und scharfkantig, andere feinporig und glitzernd. Einige entstanden in Vulkanen, andere durch Sedimentation am Meeresgrund. Entdecken Sie die Vielfalt der Gesteine mit „Ole Steen", dem Maskottchen des Findlingsrings. Hier erhalten Sie mehr Informationen: www.findlingsring.de.

Großsteingräber im Schieringer Forst

Früher dachten die Menschen, es müssten Riesen gewesen sein, die diese mystischen Großsteingräber aus Findlingen aufgeschichtet hätten. Doch waren es die Menschen in der Jungsteinzeit (etwa 4.200 bis 2.800 v. Chr.), die hier an der Elbe ihre Siedlungsplätze anlegten. Sie waren die ersten Gruppen, die dauerhaft sesshaft wurden und Ackerbau und Viehzucht betrieben. Geblieben sind ihre Großsteingräber, die wir heute noch bewundern können. Mehr Informationen zu den Großsteingräbern im Schieringer Forst finden Sie im gleichnamigen Faltblatt (pdf-Datei, 0,8 MB). Im Faltblatt "Historischer Stadtrundgang und Wanderwege" (pdf-Datei, 1,2 MB) finden Sie einen Wanderweg zu den Großsteingräbern.

Der Aussichtsturm Mahnkenwerder

Wer auf der Suche nach viel Ruhe und noch mehr Luft ist, für den ist der Aussichtsturm Mahnkenwerder das optimale Ziel. Der über 15 m hoher Holzturm lädt zu einem unbegrenzten Rundblick in die Landschaft der Elbtalaue zwischen Bleckede und Boizenburg ein. Direkt am Elberadweg auf der Grenze zwischen Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern gelegen, ist der Turm nur zu Fuß oder eben bei einer Fahrradtour zu erreichen.

Die genaue Lage können Sie auch dem Faltblatt "Fair zur Natur" (pdf-Datei 5,5 MB) entnehmen; dort ist der Turm als Aussichtsturm Neu Bleckede mit der Nummer 5 konkret eingetragen.

Gärten in der Elbtalaue

Schöpfungsgarten Bleckede

Bild: Karin Görtz

Der Schöpfungsgarten der kath. Kirche in Bleckede wird in der Gartenbroschüre "Erlebnis Garten" vorgestellt. Er steht im Zeichen der Förderung der biologischen Vielfalt und der Vermittlung der damit verbundenen Werte gegenüber den Gemeindemitgliedern sowie interessierten Besucherinnen und Besuchern. Er ist ein Ort, an dem große und kleine Menschen gärtnern, spielen und Gottesdienste feiern. Für die Pflege und Entwicklung des Schöpfungsgartens setzt sich das „Schöpfungsgartenteam“ ein, das zahlreiche Maßnahmen zur Förderung der heimischen Flora und Fauna durchführt, wie die Anlage von Totholz- und Lesesteinhaufen, die Pflege von insektenfreundlichen Blumenbeeten und einer Wildblumenwiese sowie die Pflanzung historischer Obstbäume und einer Hecke aus heimischen Gehölzen und die Haltung von Bienenvölkern. Weiterführende Infos gibt es im Behälter an der Begrüßungstafel. Der Schöpfungsgarten ist ganzjährig geöffnet. https://www.katholische-kirche-bleckede.de/schoepfungsgarten/

Nach oben